Semesterbericht WS 2021/22

Nach langer Zeit ist es mir eine Freude, einen solchen Bericht wieder an alle Bundesbr├╝der und nicht nur an die Anwesenden des Cummulativconvents zu richten. Dieses Wintersemester hatte seine H├Âhen und Tiefen, hatte aber sicherlich die Grundlage geschaffen, um positiv nach vorne zu blicken. Als kleiner Vorspann, es stand schon l├Ąngere Zeit fest, dass ich meine lange Aktivenzeit nach dem Studium als Verwaltungsinformatiker in Hof noch mit einem Seniorat k├╝ren wollte. Nach meiner Wahl und dem Umzug zur├╝ck nach Erlangen, war die Motivation gro├č. Vor allem die lange Abwesenheit meinerseits und den von der Pandemie gepr├Ągten Semestern wollte ich einige Punkte innerhalb der Verbindung in Angriff nehmen, die falsch liefen oder zu kurz gekommen sind. Daran habe ich mein Semesterprogramm und auch das Anschreiben an die Bundesbr├╝der gerichtet.

Keine Coronabeschr├Ąnkungen zu Beginn
Zu Beginn des Semesters hatten wir mit Corona noch alle Freiheiten des Sommers. Da das Feedback der letzten Kneipen unserer Frankonia von allen Seiten eher durchwachsen war, wollte ich mir besonders M├╝he geben. Ich m├Âchte mich an dieser Stelle bei Bundesbruder Lukas Werner v/o LKW bedanken, der mein Softskill Kneipen noch einmal richtig aufgefrischt hatte. Zus├Ątzlich hatte ich Bundesbruder Fabian Nehr v/o Deutsche Eiche um ein unterhaltsames Inoffiz gebeten. Der Consenior Darius Luja hat ein aufwendiges Kneipessen zubereitet und ich durfte den Fux Dominik Hensel recipieren. Die Ankneipe war toll, nur die erhoffte Anzahl der G├Ąste blieb aus.

Ein neues Infektionsschutzkonzept ausgedacht
Und so nahm das Semester seinen Lauf. Wir hatten Stammtische mit wissenschaftlichen Vortr├Ągen, einen Commenttag (erneutes Dankesch├Ân an Bundesbruder und Referenten Lukas Werner), eine Aktivenparty und all die ├╝blichen Programmpunkte eines Wintersemesters. Auch einen weiteren Fux, Ennis Blank, Enkel des verstorbenen Bundesbruder Paul Blank, durfte ich recipieren. Alles so weit so gut, nur leider stiegen die Coronazahlen erneut und wir mussten uns wieder den Einschr├Ąnkungen anpassen. Die Chargia hatte sich zusammen mit den Aktiven ein neues Konzept dazu ausgedacht. Ein mancher erinnert sich noch an meine ausf├╝hrlichen Infomails, die viele positive Antworten erhalten haben. So konnten wir trotz Pandemie und Regelungen die restlichen Veranstaltungen in 2021 abhalten.

Gedanken um unsere Zukunft
Der Thomastag war nat├╝rlich das Highlight des Semesters, auch wenn der Kommers schon weit vorher abgesagt wurde. Am Freitag begannen wir mit einem kleinen Begr├╝├čungsabend, der eher einem Stammtisch ├Ąhnelte. F├╝r die Convente am Samstag hatte ich mir vorgenommen, die prek├Ąre Lage unserer Verbindung nach den d├╝rftigen letzten Semestern zu verdeutlichen. Ich m├Âchte meine ber├╝hmte Thomastagstirade mit wenigen S├Ątzen hier zusammenfassen. Die Aktivitas ist derzeit zu d├╝nn aufgestellt, um unseren Anspr├╝chen gerecht zu kommen. Mir war es als Senior nicht m├Âglich zus├Ątzliche Probleme anzugehen. Das alles hat die Motivation stark beeintr├Ąchtigt und ich wusste nicht wie es weiter gehen soll auf lange Zeit gesehen. Die Altherrenschaft hat mich daraufhin beruhigen k├Ânnen und ich sehe das mittlerweile nicht mehr so d├╝ster. Es hat mich vor allem gefreut, dass viele Bundesbr├╝der ihr k├╝nftiges Engagement zugesichert haben. Wir m├╝ssen und werden uns Gedanken um unsere Zukunft machen. Das Ganze wird im kommenden Semester direkt angegangen.
Noch viel aufheiternder war die sch├Âne und diesmal auch breit besuchte Kneipe am Abend anl├Ąsslich des Thomastags.

Die Pandemie machte wieder einen Strich durchs Programm
Mit dem Jahreswechsel war das Semester quasi schon vorbei. Die Pandemie erreichte einen neuen Gipfel und wir haben den Gro├čteil unseres restlichen Semesterprogramms abgesagt. Lediglich die Convente und die Abkneipe verblieben mir als Senior. Man hatte sich mittlerweile daran gew├Âhnt so viele Abstriche zu machen. Im Nachhinein war es doch ziemlich belastend und Schade drum. Ich war wohl des ├Âfteren mit mir als Senior zu selbstkritisch. Doch r├╝ckblickend bin ich mehr als zufrieden mit meinem Semester. Es freut sehr, dass die Bem├╝hungen erste Wurzeln hervorbringen und mir der Convent daf├╝r mit Anerkennung gedankt hat. Ich m├Âchte mich bei meinen Chargen, den Aktiven und F├╝xen f├╝r tatkr├Ąftige Unterst├╝tzung bedanken. Auch gefreut habe ich mich ├╝ber jede Mail eines Alten Herren, den Brief von Bundesbruder Lothar Panzer und jeden den der sich bei Zoom zugeschaltet hat (dazu mehr unter ÔÇ×Frankonia und die DigitalisierungÔÇť). Ich w├╝nsche meinem Nachfolger Benno Sch├Ânleber v/o Gamma ein erfolgreiches und coronafreies Semester. Wir k├Ânnen weiterhin jegliche Unterst├╝tzung von jung und alt gebrauchen und sind dankbar f├╝r jeden einzelnen Beitrag. Gehen wirs an, damit wieder frischer Wind in unsere Verbindung kommt!
Vivat, Crescat, Floreat K.D.St.V. Frankonia-Czernowitz im CV zu Erlangen ad multo annos.